Landschaft quer denken

Arbeitskreis Landschaftstheorie

Landschaft quer denken. Theorien – Bilder – Formationen.

von stefanie am 28. Mai 2015

„Landschaft“ hat Konjunktur: Natur- und Geisteswissenschaften, Regional-, Stadt- und Landschaftsplanung, Geografie, Gartenarchitektur, Kunstgeschichte, Literatur- und Medienwissenschaft, Geschichte, Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie/Volks-kunde, Philosophie u.a. Fächer diskutieren zeitgemäße Entwürfe von Landschaft und loten neue Begriffsbestimmungen aus. Dies hat Auswirkungen für Theorie und Praxis: Einerseits eröffnen sich unbekannte Perspektiven auf historische wie aktuelle Prozesse räumlichen Wandels; andererseits beeinflusst dies den konkreten Umgang wie die Wahrnehmung von Räumen, z.B. in der Stadt- und Regionalplanung, im Verkehrswesen oder im Naturschutz. Doch trotz gundlegender Anregungen aus den Cultural Landscape Studies gibt es bislang keinen systematischen Überblick über die unterschiedlichen Ansätze innovativer Landschaftswahrnehmung.
Ziel dieser Tagung war es daher, die Repräsentanten verschiedenster Landschaftsdiskurse zusammenzuführen und mit dem hier zu verabschiedenden Dresdner_Manifest Landschaft als interdisziplinäres Forschungsfeld zu etablieren sowie eine übergreifende Landschaftstheorie zu konzipieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.